Wasser bis an den Feldrand – die Start- und Endprogramme der Sektorverstellung

Egal, ob du schon lange mit dem Raindancer beregnest oder gerade erst einsteigst: Die Start- und Endprogramme der Sektorverstellung sind starke Helfer, die viele gar nicht auf dem Schirm haben. Höchste Zeit, sie dir (noch mal) in Ruhe zu zeigen.

Die Start- und Endprogramme

Der Grundgedanke dahinter: Eine separate Vorberegnung brauchst du mit diesen Programmen nicht mehr. Sie bringen mehr Wasser an die Feldränder und in die Ecken – und das, ohne irgendwo zu überregnen. Denn an den Ecken wird’s ja gerne knifflig: Genau das lösen die Programme.

Drei Stufen, ein Ziel: das perfekte Beregnungsbild

Du entscheidest selbst, wie fein der Raindancer arbeiten soll. Dafür gibt es drei Stufen:

  • Einfach: Der Regner schwenkt gezielt nach links und rechts und bringt das Wasser so deutlich besser an den Feldrand als ein klassisches Vorberegnungsprogramm.
  • Erweitert: Beregnet zusätzlich gezielt die Startposition des Regnerwagens, die sonst zu wenig abbekommt.
  • Erweitert +: Geht noch einen Schritt weiter und reduziert mit zusätzlichen Geschwindigkeitsanpassungen eine Überberegnung am Wendepunkt innerhalb des Feldes.

Und am Ende? Die Endprogramme laufen genauso ab, nur in umgekehrter Reihenfolge. So bekommst du auf beiden Seiten des Schlags ein sauberes Ergebnis.

Das brauchst du dafür

Damit das Ganze sein volles Potenzial entfaltet, ist die Geschwindigkeitsanpassung der Maschine – also die Fernsteuerbarkeit – nötig. Nur so kann der Raindancer das Tempo punktgenau regeln und die doppelte Wassergabe wirklich reduzieren.

Ein kleiner Hinweis für kurze Züge

Auf kurzen Zügen kann es eng werden: Reicht die Länge nicht aus, um Start- und Endprogramm sauber auszuführen, ist das kein Problem. Du kannst das entweder über die Einstellungen an der Gasse anpassen oder das jeweilige Programm gezielt in der App deaktivieren.

Die Ergebnisse sprechen für sich

Und ja – die Ergebnisse sind richtig gut. Etliche Messreihen bestätigen das. Probiere die Start- und Endprogramme beim nächsten Einsatz einfach aus und überzeug dich selbst!